Dr. Florian Schultz

D-72108 Rottenburg / D-72074 Tübingen

office@sportpsychologische-experten.de

florian.schultz@uni-tuebingen.de

 

Ausbildung

  • Magister Artium (M.A.) in den Fächern Sportwissenschaft, Psychologie und Erziehungswissenschaft (Universität Gießen, 2006)
  • 1. Staatsexamen für gymnasiales Lehramt in den Fächern Deutsch und Sport (Universität Gießen, 2007)
  • Promotion zum Dr. rer. soc. im Bereich Sportpsychologie (Universität Tübingen, 2013),
    Auszeichnung: 1. Platz beim DFB-Wissenschaftspreis 2016
  • Sportpsychologischer Experte der asp und des ÖBS (Center of Mental Excellence / asp, München und Innsbruck, 2015)

Erfahrung

Seit 2008 bin ich hauptamtlich als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Arbeitsbereich Sportpsychologie und Methodenlehre des Instituts für Sportwissenschaft an der Universität Tübingen angestellt. In dieser Funktion beschäftige ich mich sowohl wissenschaftlich als auch in der Ausbildung von Studierenden mit kognitionspsychologischen Aspekten des Sporttreibens, der Talentforschung im Fußball sowie der angewandten Sportpsychologie (für einen Überblick über meine wissenschaftlichen Tätigkeiten siehe Link).

 

2015 habe ich mich im Bereich der angewandten Sportpsychologie über eine Zusatzausbildung der Arbeitsgemeinschaft für Sportpsychologie (asp) weiterqualifiziert und arbeite seitdem zudem in der sportpsychologischen Beratung und Betreuung von Leistungssportlern.

 

Sport

Sport begleitet mich schon mein gesamtes Leben. Mit 6 Jahren habe ich begonnen, im Verein Fußball und Tennis zu spielen. Die Erfahrungen, die ich durch die Kombination von Mannschafts- und Einzelsportart gewinnen konnte, haben mich nachhaltig geprägt – sowohl in meiner sportlichen als auch beruflichen Entwicklung.

 

Aufgrund von mehrfachen Verletzungen sowie der damals ansteigenden Belastung durch das Studium habe ich den aktiven Wettkampfsport mit Mitte 20 aufgegeben. Für mich war aber klar, dass der Sport weiterhin ein zentraler Inhalt meines Lebens bleiben wird.

 

Durch die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit diesem Themengebiet konnte ich meine praktischen Erfahrungen durch fundiertes Wissen ergänzen und neue, umfassende Zusammenhänge zwischen Theorie und Praxis erschließen.

 

Trotz der Abkehr vom eigenen Wettkampfsport bin ich auch in der Sportpraxis weiter aktiv. Ich halte mich durch regelmäßiges Joggen und Schwimmen fit und spiele, wenn es zeitlich möglich ist, gelegentlich Tennis und Golf. 2010 habe ich die Trainer B-Lizenz im Fußball erworben und Erfahrung als Trainer einer Frauenfußball-Regionalligamannschaft sowie männlicher E-, B- und A-Jugendmannschaften sammeln dürfen.

 

Sportpsychologie

„Sportliche Höchstleistungen erfordern regelmäßiges, systematisches und zielgerichtetes Training – physisch und mental!“

 

Das sportpsychologische Training ist eine wichtige Säule für sportlichen Erfolg. Dies gilt für alle Personen im Leistungssport: für Einzelathleten, Mannschaften und Trainer – und dies unabhängig von ihrer Sportart.

 

Mein Ziel in der Zusammenarbeit mit Sportlern und Trainern ist es, aufbauend auf einer angenehmen und vertrauensvollen Basis maßgeschneiderte sportpsychologische Programme zu entwickeln, die das Erreichen der persönlichen Ziele unterstützen. Diese Ziele können dabei sehr unterschiedlich aussehen: Sie reichen z. B. vom Wunsch nach Übertrag guter Trainingsleistungen in den Wettkampf über den Abbau von Wettkampfangst bis hin zur Wiedererlangung von Selbstvertrauen nach Verletzungen. Natürlich gäbe es noch eine Vielzahl weiterer Beispiele, wie mentales Training die sportliche Leistung verbessern kann. Übergreifend ist jedoch folgendes hervorzuheben: Sportpsychologische Betreuung dient nicht nur einer „Problembehandlung“. Die Arbeit an vorhandenen Defiziten ist zwar einer der Bausteine meiner Beratung, aber nicht der einzige. Mindestens genauso wichtig ist mir, bereits vorhandene Stärken weiter auszubauen. So möchte ich z. B. dabei helfen, Topleistung stabil dann abrufen können, wenn es am wichtigsten ist: Im Wettkampf.

 

Bitte denke daran: Die Nutzung von sportpsychologischer Betreuung ist kein Zeichen für psychische Schwäche oder gar Erkrankung. Sie ist ein Zeichen für Professionalität!

 


Besondere Betreuungsfelder

  • Einzelbetreuung von Athletinnen und Athleten aus dem Fußball, Handball, Tennis, Reitsport, Golf, Trampolin und der Leichtathletik.
  • Beratung und Betreuung von Mannschaften aus Spielsportarten (Fußball, Handball, Volleyball, Basketball, Hockey).
  • "Coach the Coach", v. a. in Spielsportarten.
  • Vorträge über angewandte Sportpsychologie und deren theoretische Hintergründe sowie Parallelen zwischen Leistungssport und Wirtschaft.

 

Mitglied in folgenden Berufsverbänden und Fachgesellschaften

  • Sportpsychologischer Experte des Bundesinstituts für Sportwissenschaft (BISp) [link]
  • Arbeitsgemeinschaft für Sportpsychologie (asp) [link]
  • Deutsche Vereinigung für Sportwissenschaft (dvs) [link]